DIE FÖRDERUNG DES WISSENSCHAFTLICHEN NACHWUCHSES
Die Förderung der Lehre und des wissenschaftlichen Nachwuchses beginnt auf der breiten Basis der Hauptvorlesungen, Seminare und Praktika aller beteiligten Kliniken im Rahmen ihrer Fachdisziplinen zu Themen der klinischen Neurowissenschaften. Hinzu kommen Spezialseminare und Praktika für Studenten, Doktoranden mit zunehmender Spezialisierung in den jeweiligen Abteilungen.

Nachwuchsprogramme

 

1. Hauptstudiengang "Neurobiologie / Neurowissenschaften", mit Ph.D.-Programm für Mediziner

 

Eine umfassende Maßnahme mit Bedeutung für die studentische Ausbildung und die langfristige Sicherung des wissenschaftlichen Nachwuchses am Standort ist der Hauptstudienganges "Neurobiologie / Neurowissenschaften", der zum Wintersemester 1999/2000 eingeführt wurde. Knapp 30 Studenten werden pro Studienjahr aufgenommen. Dieser Hauptstudiengang ist interfakultär angelegt, in dem er an der Fakultät für Naturwissenschaften angesiedelt und von dieser und der Medizinischen Fakultät sowie dem Leibniz-Institut für Neurobiologiegemeinsam getragen wird. In diesem Studiengang werden Studenten mit dem inhaltlichen Spektrum aller modernen Neurowissenschaften und ihrer Methoden in der heutigen Forschungspraxis und in der klinischen Diagnostik vertraut gemacht. Die Ausbildung ist sehr praxisorientiert konzipiert. Die Studenten werden im Rahmen von mehrtägigen Grundpraktika und mehrwöchigen Spezialpraktika von Beginn an mit wissenschaftlichen Fragestellungen und Methoden in den Forschungslabors konfrontiert

 
Wer kommt für den Studiengang ("Neurobiologie / Neurowissenschaften") in Frage?  
   
Der Hauptstudiengang wendet sich neben Biologen nach dem Vordiplom auch an andere Naturwissenschaftler, Informatiker, Elektrotechniker und Psychologen nach entsprechender Vorprüfung. Ebenso können ausländische Absolventen mit äquivalenter Vorausbildung daran teilnehmen. Humanmediziner können Teile des Hauptstudiums in Verbindung mit einem Kerncurriculum "Neurowissenschaften" zur Weiterqualifizierung für einen kombinierten Abschluss als Dr. med. / Dr. rer. nat. nutzen (die Nachfrage seitens der Studenten der Biologie, der Naturwissenschaften und der Medizin ist sehr groß). Die Aktualität von Fachrichtung und Organisationsstruktur des Hauptstudienganges zeigt sich an der hohen Nachfrage seitens Studenten der Biologie, der Naturwissenschaften und der Medizin (nicht zuletzt auch an der Einrichtung ähnlich konzipierter Haupt- / Studiengänge bzw. Graduiertenprogramme an anderen Universitäten in Deutschland (u.a. Humboldt- Universität Berlin, Universität Göttingen, Universität Tübingen).
 
Ph.D.-Programm - Prof. Dr. Anna-Katharina Braun
Ph.D.-Programm - Prof. Dr. Thomas Münte
   
  1. Graduiertenkolleg "Nerven und Immunsystem"
    Prof. Dr. Eckart Gundelfinger

  2. Leibniz-Programm "Neuroimaging and Cognitive Neuroscience"
    "Leibniz-Programm für kognitive Neurowissenschaften"
 
   
Neuer Bachelorstudiengang Psychologie an der Fakultät für Naturwissenschaften  
   
Der seit vielen Jahren ausgesprochen nachgefragte Studiengang Psychologie wird in den Bereichen Neuro- und Sozialwissenschaften mit weiteren Fächern erweitert. Dieses "Magdeburger Modell der Psychologie" entspricht den aktuellen Entwicklungslinien der Psychologie. Im Gegensatz zum Diplomstudiengang "Psychologie" ist dieser Bachelorstudiengang ein stärker berufsorientiertes Studium und wird mit einem "Bachelor of Science" abgeschlossen.
 
   
Bachelorstudiengang Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition  
   
Erstmalig in Deutschland wird ein vollständiges Bachelorstudium der Philosophie mit dem Schwerpunkt des Geistes und der Erkenntnistheorie mit den grundlegenden Kenntnissen in den Neurowissenschaften und Psychologie erweitert.
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